Krankenversicherung
Da sich die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenkassen dramatisch verschlechtert hat, sind im Jahr 2010 mit Beitragserhöhungen in Form von Zusatzbeiträgen für die Krankenversicherung zu rechnen. Der Hintergrund für diese Zusatzbeiträge sind gestiegene Kosten für Medikamente, Krankenhäuser und Ärztehonorare. Erst im letzten Jahr wurden die Kassenbeiträge von 15,5 % auf 14,9 % gesenkt. Die Finanzlücke soll nach öffentlichen Schätzungen im Jahr 2010 bei etwa 7,5 Milliarden Euro liegen.
Auch das Bundesgesundheitsministerium geht von einer drastischen finanziellen Verschlechterung für die gesetzlichen Krankenkassen aus und rechnet damit, dass zum Anfang des Jahres etwa 25 Krankenkassen Zusatzbeiträge auf die Krankenversicherung erheben müssen. Der Mehrbetrag für die Krankenversicherung, wird voraussichtlich für jeden Versicherten bei monatlich acht Euro liegen. Dieser gesetzlich zulässige Zusatzbeitrag, kann auch ohne aufwändige Einkommens- oder Zumutbarkeitsüberprüfung erfolgen. Allerdings dürfen die Krankenkassen den Zusatzbeitrag nicht automatisch vom Krankenversicherten abbuchen, sonder die Kassen müssen um eine Einzugsermächtigung oder um eine monatliche Überweisung bitten. Sollten die Kassen selbst mit diesem Zusatzbeitrag ihre finanziellen Ausgaben nicht abdecken können, sind sie zudem berechtigt, das Einkommen des Versicherten zu überprüfen und notfalls maximal 1 Prozent vom Bruttoeinkommen als Zusatzbeitrag zusätzlich einzufordern. Somit wäre praktisch auch ein Geringverdiener von ca. 1.600 Euro Brutto Einkommen verpflichtet, monatlich 16 Euro drauf zu zahlen. Über dieses Thema und noch viele weitere interessante Informationen, finden Sie auf Privatekrankenversicherungen.de .
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